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Wirtschaftliche Entwicklung • Schattenhain

Jun
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Wirtschaftliche Entwicklung

Der Hafen befindet sich in der Phase seiner Fertigstellung. Die Aufmerksamkeit der Bauarbeiter liegt an den letzten Gebäuden während andere bereits damit beschäftigt sind den Schmutz der Bauarbeiten zu beseitigen. Bereits in diesem Zustand herrscht jedoch reges Treiben im ausgebauten Hafen. Der Grund dafür ist das neu geschaffene Angebot an Arbeitsplätzen, welche die Investition des Staates mit sich führte. Schon sehr bald sollen diese Schiffe in See stechen, um verschiedene Handelsrouten Azeroths anzusteuern. Vom nautischen Offizier bis hin zum einfachen Matrosen wird alles gesucht. Besonders sprechen diese Arbeitsplätze die untere Schicht der lichthafener Bevölkerung an. Immerhin liegt der Fokus auf Schiffsarbeiten nicht auf einem gehobenen Intellekt, sondern auf Aufgaben die körperliche Kraft erfordern. Doch woher sollen diese Arbeitskräfte denn nun auf einmal kommen?

Beim genaueren Hinsehen dürfte ein Muster auffallen. Besonders interessiert am Arbeitsangebot scheinen die Herrschaften der Bramswacht zu sein. Das einstige Bollwerk gegen die Waldtrolle scheint nicht mehr wirklich in der Lage zu seinen Bürgern feste Anstellungen zu offerieren. Wie auch? Immerhin ist die Bedrohung durch die Trolle und auch jene durch die Legion verwirkt. Eine wirtschaftliche Institution mit dem Fokus auf Land- und Forstwirtschaft wird nicht länger in der Lage sein, seinem Volk von über 700 Köpfen genügend Aufgaben in Aussicht zu stellen. Somit ist es nur logisch, wenn diese Männer an der Waffe sich nun anders orientieren. Da kommt die Arbeit auf dem Schiff gerade richtig. Immerhin heißt es ja auch, dass es gut bezahlt werden soll.

In punkto Bezahlung zieht zudem ein anderes Gerücht seine Kreise. Die Rede ist dabei von einer Lohnerhöhung für Staatsdiener. Manch eine Zunge behauptet, dass diese Erhöhungen wieder nur jene Herrschaften der Oberschicht betreffen wird, welche ohnehin bereits genug haben. Andere behaupten, dass es jeden Gleich betreffen soll und die Erhöhung zwischen einem Viertel bis sogar zu einem Drittel variieren soll. Was an diesem Gerücht wirklich stimmt wird wohl erst der Lohnbrief am nächsten Wochenende offenbaren.