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Schiffe Ahoi! • Schattenhain

Mai
19

Schiffe Ahoi!

In den vergangenen Tagen sind die Bauarbeiten im Hafen gut vorrangekommen. Viel konnte am vorhandenen Fundament verändert werden. Die Anlegeplätze wie man sie kannte wurden expandiert, so dass in der Zukunft nicht nur mehrere, sondern auch grössere Schiffe im Hafen anlegen können. Gerüchten zufolge soll auch das Hafenbecken vertieft worden sein. Die Rede war dabei von spezialisierten Gnomen in einer Taucherausrüstung. Andere behaupten jedoch, dass zwei Magier das Ganze mit weniger Aufwand bewerkstelligen konnten. Durch diesen Ausbau konnte ein solides Fundament gelegt werden, wenn gleich die vielen geplanten Gebäude wohl noch nicht ganz fertig sind. Diese werden in den folgenden Wochen sicherlich auch noch fertig gestellt.

In der Nacht vom Samstag, dem 18. Mai auf den Sonntag, den 19. Mai erkennt man mehrere Schiffe am Horizont, welche Kurs auf den jungen Freistaat nehmen. Doch dabei handelt es sich nicht um die gewohnten Transporter oder Handelsschiffe, welche vereinzelt mal in Lichthafen anlegen. Nein, hier ist die Rede von einem ganzen Dutzend. Während den nächsten Stunden kann man beobachten, wie sie den Hafen ansteuern und schliesslich an den neuen Anlegeplätzen anlegen. Begleitet wird dieses Unterfangen von Lauten Rufen, welche an Befehle an die Matrosen erinnern.

Aus nächster Nähe kann man diese «Invasion» somit in Augenschein nehmen. Das Herzstück dieser kleinen Armada stellt der Doppeldecker dar. Die vielen Kanonen dieses Schiffes machen es zu einer Gewichtsklasse für sich selbst. Drei Fregatten stellen die Mittelklasse dar. Sie sind wenig, schnell und können einiges an Fracht transportieren und geben somit ideale Handelsschiffe ab. Zuletzt kann man vier Karavellen zählen. Sie sind kleine Schiffe, welche sich ideal zur Erkundung eignen. Auch bieten sie sich an für kürzere Handelsstrecken. Doch damit wären es erst acht an der Zahl, welche im Hafen angelegt haben. Was hat es mit den weiteren vier Kandidaten auf sich?

Die vier Fregatten trägen das Wappen von Kul Tiras auf ihrem Segel. Ihren Anker haben sie vor der Küste gesetzt. Dort wird der Hafen von Ruderbooten angesteuert. Die Belegschaft der Schiffe setzt ihre Füsse auf das Festland. Bestimmt gibt es einige Bedürfnisse, welche nach dieser langen Überfahrt gestillt werden. Appetit, weiche Betten und hübsche Damen! So kann Lichthafen für die nächsten Tagen doch tatsächlich mit Tourismus rechnen, welcher die eine oder andere Münze in die Geschäfte investiert.

Doch was hat es nun mit diesen Schiffen auf sich. Handelt es sich hierbei um die Investition, welche die Regentin vor einigen Wochen angekündigt hatte? Die nächsten Tage werden zeigen, was es damit auf sich hat. Für den Moment hatten die Seemänner und bestimmt auch der Flaggoffizier andere Bedürfnisse. Besonders zu dieser späten Stunde.