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Schattenhain 2.1 • Schattenhain

Feb
28

Schattenhain 2.1

Aktuelle Situation

Hallo Schattenhain-Community.
Am 5. Januar hat Luzifix unsere aktuellen, technischen Pläne bereits verkündet. Wir möchten mit Schattenhain auf einen höheren Patchstand wechseln. Das Ziel ist somit nicht nur der Sprung auf Legion, sondern direkt auf „Battle for Azeroth“.

Wir haben mit Schattenhain bereits einige Wechsel vollzogen. Von „Cataclysm“ auf „Wrath of The Lich King“ und später dann auf „Warlords of Draenor“. Bei jedem dieser Wechsel muss man davor prüfen, ob wir alle unsere Daten mitnehmen können: Charakter, Gegenstände, Gilden, Belohnungsmünzen etc. Von besonderem Gewicht hat bei diesem Prüfen jedoch immer unsere eigene Spielwelt, die Custom-Map.

Damals bei unserem ersten Wechsel von Neu-Avalon nach Lichthafen wurde sie generiert. Die Schattenhain-Veteranen können sich sicherlich noch verschwommen daran erinnern. Um diese Erinnerungen aufzufrischen und auch für unsere neueren Spieler einen Eindruck zu verschaffen, hinterlasse ich ein Bild.

Erste Version von Lichthafen

Im direkten Vergleich zu unserer heutigen Karte ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Unsere Karte wurde in den fast 7 Jahren Schattenhain regelmässig verbessert und optimiert. Auch das Bearbeitungsprogramm, Noggit, hat in dieser Zeit viele Veränderungen erlebt. Doch mit jeder Verbesserung und Optimierung wurden auch die Map-Dateien bearbeitet und modifiziert.

Es gibt Fehler, welche sich in der ersten Version eingeschlichen haben und uns bis heute begleiten. Gerade die Spieler, welche nicht aktuelle Hardware besitzen, merken das deutlich. Die Karte verschlingt mehr Leistung, wie sie eigentlich sollte. Anfänglich ist uns das nicht sehr deutlich aufgefallen, während den Tests mit der portierten Karte auf dem BFA-Stand ist es eine Katastrophe. Sogar mit einem High-End Gerät kommt man am Geruckel nicht mehr vorbei. Der Grund dafür sind die genannten Kartenfehler, welche uns seit all diesen Jahren begleiten. Fehler, welche schlicht und ergreifend nicht mehr behoben werden können.

 

Unser Plan

Intern haben wir uns mit diesem Thema beschäftigt. Wie sehen unsere nächsten Schritte aus? Möchten wir die technischen Möglichkeiten ausschliessen, welche uns der neue Patchstand offeriert? Welche Alternativen haben wir, wenn wir nicht mehr mit unserer aktuellen Karte weitermachen können? Nachdem wir alle Optionen durchgesprochen haben, welche für uns in Frage kommen, konnten wir uns für eine Lösung entscheiden. Eine neue Karte muss her.

Wir haben uns in Lichthafen über viele Jahre ein funktionierendes System aufgebaut. Werfen wir das nun alles über den Haufen? Nein, bestimmt nicht. Lichthafen wir es als solches weiterhin geben. Auch alle Organisationen und Institutionen, Geschäfte und Gruppierungen soll und wird es weiterhin geben. Was sich jedoch markant ändern wird, sind drei Punkte.

 

1. Neues Terrain

Die neue Karte wird nicht 1:1 nachgebaut. Wir möchten diese einmalige Chance nutzen, um das Bild der Insel zu verschönern und zu optimieren. Das Terrain wird somit also ein neues Gesicht bekommen. Die Insel wird quasi freihändig nachgebaut. Lichthafen wird sich weiterhin auf einer Insel im Meer befinden, doch die Küsten und Berge werden ein neues Gesicht bekommen. Ebenfalls möchten wir das Stadtbild verändern, damit wir mehr Hotspots generieren können. Die Zutaten sind also noch immer dieselben, nur die Anordnung wird sich etwas verändern.

Aktueller Fortschritt der neuen Karte

Doch wie soll diese Veränderung im Rollenspiel erklärt werden? Es ist sehr schwierig, diese Situation mit einem Ereignis im Rollenspiel zu erklären. Ein magisches Experiment, welches schiefgelaufen ist und die Matrix durcheinandergebracht hat? Ein Erdbeben, welche das Terrain verändert? Es wirkt doch sehr unlogisch, solche Veränderungen mit einer Katastrophe zu legitimieren. Daher halten wir uns lieber an die Lösung, dass diese Veränderung einfach hingenommen werden. Für unsere Charaktere war es schon immer so.

 

2. Neue Wohnlagen

Dieser Punkt ist vermutlich die Schattenseite unseres Planes. Eine neue Karte bedeutet leider auch, dass sämtliche Gebäude umplatziert werden müssen. Und was passiert, wenn man Gebäude verschiebt? Die Einrichtung bleibt da wo sie davor war. Bedeutet das, dass die vielen hunderte, wenn nicht sogar tausende Stunden an Bauzeit hinfällig sind?

Eindruck eines künftigen Wohnviertels

Betrachtet man das durch die pesimisstische Brille, so könnte man das durchaus so sehen. Jedoch gibt es auch ein paar positive Komponenten, welche man in Betracht ziehen sollte:
– Die Einrichtung wird auf der alten Karte gelassen. Der gesamte Wert der Einrichtung wird in Form von Belohnungsmünzen erstattet.
– Die neu Platzierten Gebäude werden am Kompass orientiert. Das bedeutet, dass sie jeweils in 45 Grad Winkel platziert werden. Durch eine Überarbeitung im Bautool können Objekte um 45 Grad gedreht werden. Gegenstände können dadurch deutlich präziser und symmetrischer platziert werden. Man bekommt also die Chance, sein Eigenheim noch einmal deutlich hochwertiger einzurichten.
– Es wird von Anfang an die Möglichkeit geben, dass Gildenareale und Geschäfte von Spielern selbstständig bebaut werden können. Das ist eine enorme Entlastung für unsere Unterstützer und ermöglicht unsere Community ein noch autonomeres Handeln. Auch hier sind die Gebäude jeweils in 45 Grad Winkel platziert und profitieren von Punkt 2.

 

3. Technische Verbesserungen

Sämtliche bekannten und aktuell verfügbaren Systeme werden von Grund auf neu gebaut, was die Chance bietet altbekannte Fehler zu beheben. Als Beispiel kann ich das neue Housing-System anführen. Neben den oben bereits genannten Anpassungen wird es eine Verwaltungsoberfläche für Gilden- und Spielerhäuser geben. Die neue Oberfläche kann von dem Besitzer der Gilde oder des Hauses genutzt werden, um Baurechte sowie Zugangsrechte zu verwalten. Wie bereits das Wort “Zugangsrechte” erahnen lässt, wird es keine Schlüssel mehr geben. Der Zugang zu einem Haus kann bequem über die neue Verwaltungsoberfläche vergeben aber auch genommen werden. Zusätzlich wird es ein neues “Anklopf”-System geben, welche es Spielern, welche kein Schlüssel besitzen erlaubt an einer Haustür anzuklopfen, um die Spieler im Haus zu benachrichtigen, dass jemand vor der Tür steht.

Interface der Wohnflächen Verwaltung

Zu sehen ist hier ein Screenshot der neuen Verwaltungsoberfläche. In dieser werden Links alle Gebäude die man Besitzt angezeigt. Mittig gibt es Infos zu den Gebäuden sowie die “Nachricht an die Besucher” die bei Betreten des Gebäudes automatisch an den Besucher geschickt wird. Rechts kann man die Verwaltung der Berechtigungen sehen, wo die Spieler aufgelistet werden die Bau- und Zugangsrechte besitzen.

 

Fazit

Wir sind sehr gespannt darauf, wie die Schattenhain-Community auf diese Neuigkeiten reagiert. Uns ist bewusst, dass diese Planung ein mutiger Schritt ist. Viele Spieler besitzen eine emotionelle Bindung zum Eigenheim auf Schattenhain und es kann als Schock aufgefasst werden, dass dieses Werk nun in Frage steht. Doch wir sind der festen Überzeugung, dass Schattenhain weiterhin ein progressives Projekt sein soll. Stillstand ist keine Option.

In der Hinsicht auf den Frühling werden wir einen Test-Server aufschalten. Erst nur intern für uns, dann für alle neugierigen Spieler. So erhaltet Ihr einen Einblick in die neue Welt und könnt uns tatkräftig beim Ausmerzen von Bugs unterstützen. Ebenfalls sind wir sehr gespannt auf Anregungen und Vorschläge, wie auch Diskussionen zu diesem Thema.

Wir wünschen ein schönes Wochenende,

Leoly
im Namen des Schattenhain-Teams